Genua

Bei der Visualisierung
des Projektes des neuen Genua gab es zwei Arbeitsschwehrpunkte: Zum einen musste Neugenua selber als Modell in den Computer eingegeben werden. Und zum anderen sollte auch das alte Genua dargestellt werden, um den Absenkungsprozess sichtbar machen zu können. Als die schwierigste Aufgabe stellte sich die Deutung der Vorlagen des neuen Genua heraus. Zu dieser Stadt existieren nur zwei Bilder, nach denen man sich richten konnte. Diese zwei Bilder - eine Draufsicht und eine Perspektive - waren zu allem Überfluss auch noch teilweise widersprüchlich. Also musste man weiterdenken und sich auf sinnvolle Mittelwege einigen. Für die Stadt Genua im Jahre 1930 gab es genügend gute Vorlagen, mit denen man arbeiten konnte.

Bildergalerie
Bildergalerie Vorlagen

Die Darstellung der Topographie
war eine weitere Hürde, die auf dem Wege zu einer guten Visualisierung zu nehmen war. Auf den Satellitenbildern, die zur Erarbeitung der Höhen benutzt wurden, ist keine Struktur der Erdoberfläche zu erkennen. Demnach musste ein Bild von der Oberfläche eigens angefertigt und über das Modell gelegt werden. Die folgenden Bilder zeigen die Stadt Genua im Jahre 1930 inmitten ihrer gebirgigen Umgebung.

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Bildergalerie altes Genua

Das neue Genua
wurde nun der alten Stadt einfach vorangestellt. Dabei wurde versucht, die Vorlagen so genau wie möglich zu berücksichtigen. Oft jedoch musste man kleine Korrekturen vornehmen. Wie zum Beispiel in der Fassadengestaltung mancher Gebäude, da diese in den Vorlagen oft nicht mit dem Masstab übereinstimmen. Die folgenden Bilder zeigen einen Rundflug über das gigantische Neu-Genuam, wie es von Sörgel geplant war.

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Bildergalerie neues Genua


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